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Teckelwanderung zur Halbinsel Bug

Unsere diesjährige Teckelwanderung führte uns zur Halbinsel Bug im Nordwesten der Insel Rügen.

Der Bug ist aus geologischer Sicht ein ca. 9 km langer Haken mit einer Größe von ca. 600 ha. Er entstand erst nach der Eiszeit, ist also alluvialer Herkunft. Etwa 1/3 der Fläche besteht aus Braundünen, der Rest sind Weißdünen und Sand. Kleinflächig sind überall Torfmoore eingesprengt. In den 30er, 60er und 70er Jahren wurde Sand auf Spülfeldern abgelagert.

Historisch interessant ist der Bug als alter Seeräuberunterschlupf und als Fluchtraum während des 30jährigen Krieges, aber auch als Ausgangspunkt für eine über 100 Jahre existierende Postschiffslinie zum schwedischen Ystad.

Bedingt durch seine isolierte Lage stand der Bug auch im Interesse des Militärs, dadurch war er ab 1916 mit kurzen Unterbrechungen bis 1990 militärisches Sperrgebiet. Aber auch heute ist der Bug als Bestandteil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft nicht frei für jedermann betretbar, sondern bedarf einer fachkundigen Führung.

Wir wurden vom zuständigen Revierförster, der auch Mitglied unserer DTK-Gruppe ist, zu einigen landschaftlich und floristisch interessanten Punkten geführt. Nach einer Wanderung von ca. 2 Stunden gab es dann Kaffee und Kuchen im Freien, den einige unsere Mitgliederfrauen gebacken hatten. Bei guter Unterhaltung endete dieser für alle schöne Tag bei bestem Wetter.

Ausgangspunkt unserer Wanderung Blick nach Hiddensee Sanddorn Am alten Teerhafen Alte Kastanie auf dem Bug

 

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