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Wahlberichtsversammlung der Gruppe Binz des Deutschen Teckelklubs

01.03.2014

Die Wahlversammlung der Gruppe Binz des DTK fand am 01.03.2014 im Hafenhotel Lauterbach statt. Mit dem Signal "Begrüßung" und mit der Teckelfanfare, vorgetragen von unserem Teckelfreund Klaus-Dieter Mickschat, wurde die Wahlversammlung eröffnet.

Nach dem Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder Rosmarie Kagelmacher und Dietrich Päplow gab der Vorsitzende der Gruppe Binz, Teckelfreund Friedhelm Nessler, den Bericht des Vorstandes zur vergangenen Wahlperiode. Dabei ging es um die Umsetzung des aufgestellten Arbeitsplanes, um gemeinsame Aktivitäten für alle Mitglieder, d.h. um solche, die nur Teckelliebhaber sind, als auch um solche, die ihren Teckel als Jagdgebrauchshund sehen. Zu den Aktivitäten gehören Teckelwanderungen, der jährliche Teckeltag am Jagdschloß Granitz, sowie eine jährliche Bildungsveranstaltung.

Einen weiteren Schwerpunkt im Bericht bildete die Arbeit mit dem Teckel selbst. Dabei wurde festgestellt, daß die Zucht gegenwärtig rückläufig ist. Von ehemals 12 Zwingern sind z.Z. noch 3 Zwinger mehr oder weniger aktiv. Im Berichtszeitraum hatten wir seit 2010 ein Welpenaufkommen von 43, demzufolge ging auch der Bedarf an Prüfungen zurück. Schwerpunkte sind bei uns noch Spurlaut-, Schweiß- und Vielseitigkeitsprüfung. In den letzten Jahren sind wir rasseoffen geworden, indem wir einen Bogen zu anderen Rassen geschlagen haben, wie beispielsweise die Teilnahme von Terriern an Spurlaut- Schweiß- und Bauprüfungen oder die Teilnahme von Deutsch-Drahthaar, Pointern und Laika an der Dr. Rolshoven-Gedächtnissuche.

Sportfreunde nach der Versammlung
Sportfreunde nach der Versammlung
Besprechnung der Teckelfreunde

In der Mitgliederentwicklung gibt es kaum Veränderungen, wir stehen nach wie vor bei 45 bis 52 Mitgliedern. Es fehlen uns vor allem die jüngeren Mitglieder. Nach dem Bericht erfolgte die Auszeichnung verdienter Teckelfreunde. Der Kassenbericht wurde vom Schatzmeister Wilhelm Hegemann vorgetragen. Nach anschließender Diskussion wurde der alte Vorstand entlastet und es erfolgte dann die Neuwahl unter Leitung von Teckelfreund Dietrich Kagelmacher. Gewählt wurden der Vorsitzende, der Stellvertreter, der Schatzmeister und der Schriftführer. Zuchtwart der Gruppe Binz ist der Teckelfreund Konrad Pawlak. Nach dem Schlußwort des neu gewählten Vorsitzenden ging es zum gemütlichen Abend mit Buffet und Tanz über.

 

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Eins, zwei, drei im Sauseschritt eilt die Zeit - wir eilen mit.

Die Wahlperiode, die die vorgegebene Zeit für den Einsatz eines Vorstandes vorgibt, ist abgelaufen. Jetzt ist es Zeit, diese Wahlperiode kritisch zu hinterfragen – abzurechnen.
Was haben diese vier Jahre für die Gruppe Binz zu bedeuten, was können wir besonders auf der Habenseite verbuchen und wie konnten Ziele, die die Festigung der Gruppe bedeuten, erreicht werden ?
Ein überaus umfangreicher jährlicher Arbeitsplan gab allen Mitgliedern die Jahresrichtung vor. Mit Bedacht waren hier Veranstaltungen enthalten, die sowohl ausschließlich für die jagdlich interessierten Mitglieder vorgesehen waren, wie auch solche, die jedem Mitglied ein interessantes Miteinander garantierten.
Diese ausgewobenen Vorgaben waren für uns von großer Bedeutung, denn wir sind eine Mischgruppe. Jäger, Züchter und Liebhaber des Teckels sind in der Gruppe vereint und müssen bei der Planung berücksichtigt werden.
Auf die schon in der Vergangenheit erfolgreichen Veranstaltungen wurde aufgebaut und durch das Einfügen neuer Ideen neu gestaltet. Das gilt für den Teckeltag, schon traditionell am Jagdschloß Granitz abgehalten, ist er eine geschickte Werbeveranstaltung für den DTK und damit ebenso für die Gruppe Binz. Gleiches kann man der Teckelwanderung zu schreiben. Hier ist es unser Anliegen, den Mitgliedern unbekannte Gebiete unserer unmittelbaren Umgebung näher zu bringen. Es sei hier nur an die Darsfahrt und die Mönchgutwanderung erinnert.
Dem Jäger bieten wir ein breites Feld der Hundeausbildung und durch die Prüfungen die laut Landesverordnung geforderten Brauchbarkeitsnachweis abzulegen. Wir haben in der jährlichen Planung immer folgende Prüfungen angeboten.
Im Frühjahr die Spurlautprüfung verbunden mit der Schussfestigkeit. Im Mai /Juni die Bauprüfung, die BhFK 95. Daran schloss sich im September / Oktober die Vielseitigkeitsprüfung an, und dann im Oktober die Dr. Rolshoven Gedächtnissuche.

Alle unsere Prüfungen haben sich immer durch eine gute Organisation ausgezeichnet. Auf diese Weise haben wir die Anerkennung vieler Hundeführer erfahren. Als sehr positiv muss man die Form der Prüfungsgebühr ansehen. Oft werden nach meiner Ansicht überzogene Gebühren erhoben, was der Entwicklung des Hundewesens abträglich ist. Wir haben uns in Anlehnung an die Landesbrauchbarkeitsausschreibung für die gleiche Gebührenforderung entschlossen. Ich bin mir sicher, dass wir damit gerecht verfahren.
So erheben wir eine Grundgebühr von 30,-€ und für jede Fachgruppe 10,- €. Zur Unterstützung und als Anerkennung für absolvierte Prüfungen haben wir eine Medaille geschaffen. Ein neues Element ist in dem Info – Heft zusehen. Das Heft, das einen Rückblick auf das vergangene Jahr gestattet, ist neben dem neuen Arbeitsplan mit einer Anhäufung von Bildern aus dem Gruppenleben versehen.

Da der Mensch dazu neigt vergesslich zu sein, wurde zu wichtigen Veranstaltungen eine schriftliche Einladung bzw. ein Telefonerinnerungsdienst vorgenommen. Auf diese Weise konnten wir die Teilnahme an Veranstaltungen erhöhen. Neu ist auch jeweils Anfang November der sogenannte Jahresabschluss. An der Jagdhütte Kasnevitz wird bei Feuerzangenbowle und Grillbratwurst zum gemütlichen Nachmittag geladen. Die letzte Veranstaltung eines Jahres ist dann der Vortrags- und Diskussionsabend, mit sehr unterschiedlichen Themen. Unser erster Abend galt dem Hund und den notwendigen Impfungen. Unser Tierarzt, Herr Andreas hat diesem Abend in lockerer Weise zum Erfolg verholfen. Im zweiten Jahr befassten wir uns mit der Schweißarbeit in all ihren Facetten. Prof. Siefke übernahm mit seinem Vortrag- Das Damwild auf Rügen – den dritten Part. Und 2013 besuchten wir das Jagdschloß Granitz mit einer auf uns zu geschnittenen Weise.

Das zum Anfang des neuen Jahres eine Jahreshauptversammlung mit einem wichtigen Teil der Gemütlichkeit geschuldet, vorgenommen wird, sehe ich als Normalität an. Von großer Bedeutung für die Gruppe war, die durch den Jagdverband Rügen gebotene Möglichkeit, die Jagdhütte in Kasnevitz für unsere Gruppenarbeit zu nutzen. Damit haben wir einen festen Sitz erhalten. Außerdem war durch die Bauanlage und den Raubwildzwinger ein wichtiger Anhaltspunkt gegeben. Äußerst wichtig war die Tatsache, dass wir uns ständig allen Jagdgebrauchshunderassen öffnen. Bedingt durch die Bauanlage war der Schritt zu den Terriern normal. Über die Schweißarbeit war für alle Rassen ein weiteres Bindeglied.

Jeder Hundeführer, der mit seinem Hund an unseren Prüfungen teilnehmen will ist ein gern gesehener Gast. Auf DTK – Ebene ist eine starke Rückläufigkeit in der Zucht zu verzeichnen. Dies ist an der jährlichen Welpenzahl ablesbar. Ich bin mir sicher, dass die in letzter Zeit getroffenen Festlegungen für die Zucht sich leider als Hemmnis erwiesen. Auch in unserer Gruppe ist in der Zucht eine Rückläufigkeit erkennbar.

Folgende Würfe haben wir zu verzeichnen:

  • 2010 – 1 Wurf mit 5 Welpen im Zwinger "v. Granitzhof", Züchter K. Pawlack
  • 2011 – 3 Würfe mit ins. 20 Welpen davon:
    • 8 Welpen Zwinger "v. Granitzhof"; Züchter K. Pawlack,
    • 6 Welpen Zwinger "v. Windland Wittow", Züchter R. Andreas,
    • 6 Welpen Zwinger "v. Grenztal Moor", Züchter Frau Tilsner
  • 2012 – 2 Würfe mit 12 Welpen:
    • 7 Welpen Zwinger "v. Granitzhof" Züchter K. Pawlack
    • 5 Welpen Zwinger "v. Windland Wittow" Züchter R. Andreas
  • 2013 – Ein Wurf mit 6 Welpen Zwinger "v. Granitzhof" Züchter K. Pawlack
  • Im Berichtszeitraum haben wir insgesamt ein Welpenaufkommen von 43. In den Zwingern "v. Granitzhof" und "Windland Wittow" sehen wir unsere Aktivposten. Hoffen wir, dass die Zucht bei uns nicht völlig zum Erliegen kommt.

    Die Mitgliederzahl ist ständigen Schwankungen unterworfen. Wie vielen Vereinen so fehlt auch uns ein Zuwachs von jüngeren Menschen. Die Ursache für diesen Trend ist sicher auch in dem lebendsbestimmenden beruflichen Unfeld zu sehen. Anderseits können wir eine zu nehmende Alterung unserer Mitglieder nicht leugnen.

    Die Mitgliederentwicklung:

  • 2010 - 49
  • 2011 - 52
  • 2012 - 48
  • 2013 - 45
  • Wir müssen in Zukunft die Mitgliederwerbung generell überdenken. Durch eine schlechte Finanzpolitik im DTK musste der Jahresbeitrag erhöht werden. Somit beträgt jetzt der Jahresbeitrag für ein Vollmitglied 40,-€ (32,-€. DTK Anteil und 8,- € Gruppenanteil).
    Unsere Gruppe ist sehr gut mit Richtern besetzt. So verfügen wir über einen Zuchtrichter und 7 Gebrauchsrichter.

    Als äußerst mangelhaft muss man unsere Außendarstellung einstufen. Bis auf einige kleine Ansätze sind wir kaum präsent. Hier muss sich grundlegend etwas ändern. Klappern gehört nun einmal zum Geschäft und auf diese Art kann man auch Mitglieder werben. Der "Dachshund" und das Mitteilungsblatt des Landesjagdverbandes stehen uns zur Verfügung. Man braucht sich in diesen Blättern nur die Beiträge anderer ansehen, um Hinweise zu erhalten.
    Ich appelliere an alle Mitglieder sich in dieser Möglichkeit zu probieren. Unsere Bemühungen das Internet für uns zu nutzen sind leider noch nicht in Erfüllung gegangen. Auch hier geht es dann um eine zielstrebige Mitarbeit.

    Alle in diesem Bericht zusammengefassten Aktivitäten sind immer in oft aufwendigen Vorbereitungen gebettet, dafür sind immer Teckelfreunde notwendig, die diese Arbeiten übernehmen. Ich bedanke mich bei allen, die gewillt waren Ideen umzusetzen, um auf dieser Grundlage eine sinnvolle Freizeitgestaltung für viele zu erzielen.

    Ich muss heute einmal diejenigen zuerst nennen, die nicht unmittelbar unsere Mitglieder sind, aber seit Jahren sich unverzichtbar in das Gruppenleben einbringen und damit dem Hundewesen dienen. Es sind dies der Wdg. Falko Dobbertin, der sich nun schon lange um die Bauanlage kümmert und um das Raubwild. Gleichzeitig hat er das Üben an der Anlage übernommen. Wdg. Klaus Hack, der Hüttenwirt, unterstützt uns immer bei allen Veranstaltungen um die Jagdhütte und verhindert damit das ausgetrocknete Kehlen und leere Mägen uns begleiten. Burkhard Dietrich sorgt mit seiner Technik für den guten Ton bei vielen unserer Veranstaltungen. Die Jagdhornbläser unter Leitung des Wdg. Hardt haben sehr viel zu dem guten Gelingen der Teckeltage am Jagdschloß beigetragen und auf diese Weise das jagdliche Brauchtum uns allen näher gebracht.

    Der Vorstand hat in jährlich 3 Sitzungen Festlegungen getroffen und tatkräftig bei der Umsetzung dieser geholfen. Er hat die Hauptlast der fälligen Arbeiten getragen. Dafür den Mitstreitern im Vorstand meinen Dank. Wir wollen nicht in die Hände in den Schoß legen, wir wollen uns nicht in Zufriedenheit ergehen, wir wollen und müssen den vorbereiteten Weg weitergehen, neue Ideen aufgreifen und umsetzen.

    Dazu sind alle unsere Mitglieder aufgerufen.

    Ihr Friedhelm Neßler