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Festveranstaltung des Deutschen Teckelklubs Binz

Empfangsvorbereitung zur Festveranstaltung des Deutschen Teckelklubs Binz Teckelfreund Friedhelm Nessler Ehrenpraesident des Deutschen Teckelklubs Wolfgang Ransleben Zuhoerer
         Blaesergruppe des Hegeringes Bremerhagen Ein koetliches Bufett Beim Speisen Das gut besuchte Bufett         

Am 24.10. beging die Gruppe Binz des Deutschen Teckelklubs ihr 25-jähriges Bestehen mit einer Fest-veranstaltung in der Aula des ehemaligen Pädagogiums in Putbus.
Neben unseren Mitgliedern konnten wir auch Gäste als Vertreter anderer Jagdhunderassen begrüßen. Die Veranstaltung wurde musikalisch von der Jagdhornbläsergruppe des Hegeringes Bremerhagen feierlich umrahmt.
In seinen Begrüßungsworten ging der Vorsitzende der Gruppe Binz, Teckelfreund Friedhelm Nessler, auf die 25 Jahre des Bestehens und Wirkens der Gruppe ein und bedankte sich auch bei den vielen Unterstützern und Sponsoren, die uns eine erfolgreiche Arbeit ermöglichten.  In seinem Grußwort lobte der Vorsitzende des Jagdverbandes Rügen, Weidgenosse Ole Ott, die gute Zusammenarbeit beider Vereine. Das Festreferat hielt der Ehrenpräsident des Deutschen Teckelklubs, Teckelfreund Wolfgang Ransleben. Sein Thema war:“Der Teckel in unserer Gesellschaft“. Die Festveranstaltung endete mit einem Bankett und vielen interessanten Gesprächen.

 

25 Jahre Gruppe Binz im Deutschen Teckelklub

Am 18.9.1990 wurde in Binz, im Schützenhaus, im Beisein von 10 Freunden die Gruppe Binz gegründet, zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen Landesverband Mecklenburg – Vorpommern und damit auch keinen direkten Anschluss an den DTK. Am 27.10.1990 wurde in Putbus im ehemaligen Kursaal die Gründung des Landesverbandes vorgenommen.
Am 18.11.1990 bestätigte der DTK die Aufnahme. Damit war Mecklenburg – Vorpommern der erste Landesverband der neuen Bundesländer.

Zu dem Vorsitzenden der Gruppe Binz wurde der Teckelfreund Konrad Pawlak gewählt. Er hatte das Amt bis 2010 inne. Waren bis zur Wende in den Zuchtwartsbereichen für Teckel ausschließlich Jäger tätig, so änderte sich dieser Fakt durch die Wende grundlegend. Neben Jägern fanden Liebhaber Anschluss  an die Gruppe. Es war eine völlig neue Herausforderung, diese beiden Gruppierungen, die Jäger, die die Grundlage für die jagdliche Brauchbarkeit ihrer Teckel suchten und zum anderen die Liebhaber, die einer sinnvollen Freizeitgestaltung nachgingen. Die Aufgabe bestand darin  diese beiden Gruppierungen sinnvoll zusammenzufügen. das ist dem Teckelfreund Pawlak hervorragend gelungen.
Die Symbiose zwischen Jägern und Freunden des kleinsten Jagdgebrauchshundes wurde zu einem großen Erfolg. Dabei konnten wir feststellen, dass sich viele Nichtjäger bei der Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen einbrachten. Teckeltag und Teckelwanderung setzten für uns bis dato völlig neue Akzente. Der Teckeltag gilt heute als Werbeveranstaltung für den DTK und damit auch für die Gruppe. Immer am letzten Sonntag im August wird dieser Tag unterhalb des Jagdschlosses Granitz abgehalten. Die Programmgestaltung ist vielfältig. Dazu gehören Hundevorstellungen verschiedener Rassen, Jagdhornbläser, Kinderunterhaltung  und verschiedene allgemeine unterhaltende Beiträge.

Seit Jahren wird die Teckelwanderung angeboten. Sie hat zum Ziele entsprechend weniger bekannte Schönheiten der Insel Rügen unter fachgerechter Führung den Mitgliedern nahe zu bringen. Der jagdliche Part wie auch die Zucht stehen innerhalb der Gruppenarbeit im Fordergrund. In dem Zeitraum von 1991 bis 2015 wurden folgende  Prüfungen absolviert:

  • Spurlaut / Schussfestigkeit        24
  • Vielseitigkeitsprüfung                 14
  • Schweißprüfung                         23
  • Stöberprüfung                              5
  • Bauprüfung                                  5
  • Begleithundeprüfung                    1
  • Zuchtschauen                              2

Die Zucht hat leider eine rückläufige Tendenz. Von 21 Zwingern sind z. Zeit nur noch 4 züchterisch tätig. Insgesamt wurden von 1991 bis 2015  79 Würfe getätigt mit 415 Welpen. Die Tatsache, dass in allen Vereinen und auch in den Gruppen ein zunehmende Überalterung festzustellen  ist und der Zulauf jüngerer sich in Grenzen hält ist ein unabdingbarer Fakt. Damit verbunden ist der Rückgang in der Ausbildung und Führung von Hunden wie auch in der Zucht.

Mit einer Vielzahl von Aktivitäten wollen wir diesen negativen Trend entgegen wirken und  auf diese Weise Mitglieder zu binden und neue zu werben. Im Oktober 2003 wurde die Dr. Rolshoven  - Gedächtnis –Suche zum ersten Male durchgeführt. Eine Suche , die für alle Jagdgebrauchshunderassen offen ist .
In Zusammenarbeit zwischen dem Jagdverband Rügen und der DTK Gruppe Binz entstand in Kasnevitz eine Begegnungsstätte. Eingebunden eine Bauanlage und ein Fuchszwinger. Die Eröffnung der Gesamtanlage erfolgte im Oktober 2006. Ab 2010 ist die Jagdhütte Kasnevitz das Gruppen Domizil geworden. Viele Veranstaltungen haben hier ihren Ausgangspunkt .

Seit 2010 ist in den Arbeitsplan der Gruppe ein Vortrags- und Diskussionsabend aufgenommen worden. Die Themenwahl ist breit gefächert. Seit 2011 wird ein jährliches Info–Heft herausgegeben. Es ist reich bebildert und zeigt neben dem fälligen Jahresplan unterschiedliche Beiträge. Ab 2011 wird zum Abschluss des Veranstaltungsjahres ein gemütlicher Nachmittag bei Bratwurst und Feuerzangenbowle an der Jagdhütte abgehalten.
2013 wurde eine Medaille geprägt, die der Anerkennung bestandener Leistungsprüfungen dient.
2014 wurde eine Anstecknadel herausgegeben, sie symbolisiert die Gruppe Binz
Seit April 2014 sind wir im Internet unter: www.teckelgruppe–binz.de präsent Neue Ideen sind immer wieder notwendig, um das Gruppenleben zu aktivieren. Aber um diese Ideen umzusetzen, sie mit Leben zu erfüllen, sind Freunde gefragt die diese Umsetzung voran treiben.
Mit Stolz kann die Gruppe Binz auf die vergangenen 25 Jahre Rückschau halten. Für die Festigung und Entwicklung der kleinsten Jagdhundrasse wurde viel getan. Das gilt auf dem Sektor Jagd, wie auch für den Part Freizeitgestaltung. Mit unserem Motto – mit und durch den Hund zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung – sehen wir die nächsten 25 Jahre entgegen.